Narben
Wenn ich hoch ins Wolkengrau meinem Herr entgegenschau Seh ich nun wieder dein Gesicht, der Wind flüsternd deinen Namen spricht. Viele Male hab ich's verschluckt doch hab stets hingeguckt. Und als sich unsere Wege trennten sich alle Farben zu schwarz vermengten. Im Brustkorb ein Feuer brennt, ein Geschwür, das sich Liebe nennt. Das Herz verschloss alle Schranken und alle Tränen rannten. Oh ja, die Narben sitzen tief und wie oft ich Gott anschrie. Deine Hand sich in meine Brust grub und langsam mein Grab schuf.
Ad
Poetry Books 50% Off
Bestselling collections from top poets
Shop Now →
