Leipziger Platenbaustrasen
Ich laufe in der Stadt for mir her. Ich hätte schon längst nach Hause gehen können, doch etwas da draußen zieht mich durch die Straßen. Ich kann nicht sagen was es ist. Doch eins weiß ich gewiss, es ist stark und lässt mich nicht gehen. Die Häuser sehen alle gleich aus. Grau und düster. Keine Lebensfreude kommt aus ihnen. Der Himmel verdunkelt sich. Wolken ziehen auf. Die Menschen verstecken sich in den Planetenbauten. Kein Mensch lächelt mehr. Männer und Frauen die, wie am vergangenen Abend, zu viel Alkohol getrunken haben. Pöbeln sich, in den Seitenstraßen, an. Mich zieht es immer wieder im das elend dieser Straßen, dieser Stadt. Die müden Augen der Schaufenster sehen mir nach und alles hier mir lasse ich zieht. Meine Sicht wird mit jedem Schritt, mit jedem Blick, Schlächter. Doch ich freue mich. Zwischen den grauen Wänden der Häuser und den müden Augen der Schaufenster habe ich mein, altes Zuhause verloren und mein, neues Zuhause gefunden. Der einzige Gedanke in meinem Kopf sagt nur: 》Zuhause in den Leipziger Platenbaustrasen, dieser Nacht, und dieses Abends.《
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